Datenschutzerklärung im Rahmen der internen und externen Meldestelle nach dem Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG) nach Art. 13 und Art. 14 DSGVO
I. Wer ist für die Verarbeitung Ihrer Daten verantwortlich und wer ist die beauftragte Person für den Datenschutz?
Verantwortliche für die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten ist die:
hanseWasser Bremen GmbH
Birkenfelsstraße 5
28217 Bremen
Deutschland
Sie finden weitere Informationen zu unserem Unternehmen, Angaben zu den vertretungsberechtigten Personen und auch weitere Kontaktmöglichkeiten in unserem Impressum auf unserer Firmen-Website.
Unseren betrieblichen Datenschutzbeauftragten erreichen Sie unter:
Datenschutzbeauftragter der hanseWasser Bremen GmbH
Birkenfelsstraße 5
28217 Bremen
Deutschland
E-Mail: datenschutz@hanseWasser.de
II. Name und Anschrift der Aufsichtsbehörde
Die zuständige Aufsichtsbehörde für den Datenschutz ist:
Der Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit der Freien Hansestadt Bremen
Arndtstraße 1
27570 Bremerhaven
Tel: 0471 596 2010 oder Tel.: 0421 361 2010, Fax 0421 496 8495,
E-Mail: office@datenschutz.bremen.de
Website www.datenschutz.bremen.de
III. Für welche Zwecke werden Ihre Daten verarbeitet?
Die hanseWasser Bremen GmbH betreibt eine interne und externe Meldestelle gemäß Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG). Die Meldestelle dient dazu, Hinweise auf tatsächliche oder mögliche Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften, interne Regelungen oder sonstige schwerwiegende Pflichtverletzungen entgegenzunehmen, zu dokumentieren, zu prüfen und erforderlichenfalls geeignete Folgemaßnahmen einzuleiten. Hierzu werden personenbezogene Daten insbesondere zu folgenden Zwecken verarbeitet:
Entgegennahme und Dokumentation von Meldungen,
Kommunikation mit hinweisgebenden Personen,
Prüfung der Zulässigkeit und Plausibilität eingehender Meldungen,
Aufklärung gemeldeter Sachverhalte,
Durchführung interner Untersuchungen,
Identifikation beteiligter Personen,
Einholung von Stellungnahmen und Auskünften,
Durchführung arbeitsrechtlicher, organisatorischer oder technischer Folgemaßnahmen,
Verhinderung weiterer Rechtsverstöße,
Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen,
Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen aus dem Hinweisgeberschutzgesetz
| Art | Rechtsgrundlage | Hinweis |
|---|---|---|
| Gesetzliche Verpflichtungen |
| |
| Berechtigte Interessen |
| Die berechtigten Interessen bestehen insbesondere in der Aufdeckung, Untersuchung und Verhinderung von Rechtsverstößen, dem Schutz von Beschäftigten und Unternehmenswerten, der Einhaltung rechtlicher Vorgaben sowie der Geltendmachung, Ausübung und Verteidigung von Rechtsansprüchen |
| Beschäftigtendaten |
| Soweit Beschäftigtendaten für die Untersuchung eines gemeldeten Sachverhaltes verarbeitet werden. |
| Besondere Kategorien personenbezogener Daten |
| Die Verarbeitung erfolgt nur, soweit es zwingend zur Aufklärung des Sachverhaltes erforderlich ist. |
V. Woher stammen Ihre Daten?
Die personenbezogenen Daten werden je nach Sachverhalt unmittelbar oder mittelbar erhoben. Sie können insbesondere von:
Hinweisgebenden Personen,
Betroffenen Personen,
Zeugen und Auskunftspersonen,
Beschäftigten,
Kunden,
Lieferanten,
Dienstleistern,
Behörden,
Öffentlich zugänglichen Quellen,
Internen Unternehmenssystemen
stammen. Im Rahmen der Sachverhaltsaufklärung können zudem Informationen aus bestehenden Unternehmenssystemen herangezogen werden, beispielsweise aus Personalmanagementsystemen, Organisationsdatenbanken, Dokumentenmanagementsystemen oder IT-Sicherheitsprotokollen, soweit dies für die Bearbeitung der Meldung erforderlich ist.
VI. Welche Daten werden von Ihnen verarbeitet?
Im Rahmen eines Hinweisgeberverfahrens können insbesondere die folgenden Kategorien personenbezogener Daten verarbeitet werden:
Daten der hinweisgebenden Person
Soweit offengelegt: Name, Kontaktdaten, Funktion, Organisationszugehörigkeit, Angaben zur Beziehung zum gemeldeten Sachverhalt.
Daten betroffener Personen
Identifikationsdaten, dienstliche Kontaktdaten, Funktion und Aufgabenbereich, Organisationszugehörigkeit, Angaben zu vermuteten Pflichtverletzungen, Ergebnisse interner Untersuchungen und Bewertungen.
Daten weiterer beteiligter Personen
Zeugen, Auskunftspersonen, Führungskräfte, Mitarbeitende, Kunden, Lieferanten, Dienstleister, sonstige im Verfahren genannte Personen.
Sachverhaltsbezogene Daten
Inhalte der Meldung, Sachverhaltsbeschreibungen, Zeit-, Orts- und Beteiligtenangaben, Aussagen und Stellungnahmen, Gesprächsnotizen, Risiko- und Plausibilitätsbewertungen, Verfahrens- und Bearbeitungsdaten.
Beweis- und Nachweisdaten
Dokumente, E-Mails, Schriftverkehr, Fotos, Screenshots, Berichte, Verträge, Rechnungen, Protokolle, technische Nachweise und Logdaten.
Beschäftigtenbezogene Daten
Soweit für die Sachverhaltsaufklärung erforderlich: Funktion und Aufgabenbereich, Zuständigkeiten, Organisationszugehörigkeit, arbeitsrechtlich relevante Informationen, Angaben zu dienstlichen Vorgängen, Informationen über interne Maßnahmen.
Besondere Kategorien personenbezogener Daten
Soweit solche Informationen Bestandteil der Meldung sind oder für die Bearbeitung des Sachverhaltes erforderlich werden, können auch besondere Kategorien personenbezogener Daten verarbeitet werden. Die Verarbeitung erfolgt ausschließlich im erforderlichen Umfang.
VII. Wer erhält Ihre Daten?
Personenbezogene Daten werden nur denjenigen Personen zugänglich gemacht, die diese zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigen. Dies können insbesondere sein:
Interne Empfänger
Mitarbeitende der internen und externen Meldestelle
Geschäftsführung
Personalmanagement
Informationssicherheit
Revision
Zuständige Führungskräfte
Weitere erforderliche Fachbereiche
Externe Empfänger
Rechtsanwälte
Aufsichts- und Ermittlungsbehörden
Gerichte
Sonstige Verfahrensbeteiligte
Eine Weitergabe erfolgt ausschließlich, soweit dies gesetzlich zulässig oder zur Bearbeitung des jeweiligen Sachverhalts erforderlich ist.
VIII. Vertraulichkeit und Schutz der Identität
Die hanseWasser Bremen GmbH behandelt die Identität von Hinweisgebenden, betroffenen Personen sowie weiterer Beteiligter streng vertraulich.
Der Zugang zu den Meldungen ist auf einen eng begrenzten und besonders autorisierten Personenkreis beschränkt. Die Offenlegung der Identität einer hinweisgebenden Person erfolgt grundsätzlich nur in den gesetzlich vorgesehenen Fällen oder aufgrund einer entsprechenden rechtlichen Verpflichtung.
IX. Wie lange werden Ihre Daten gespeichert?
Personenbezogene Daten werden grundsätzlich nur so lange gespeichert, wie dies zur Bearbeitung des gemeldeten Sachverhalts erforderlich ist. Die Verfahrensdokumentation wird grundsätzlich drei Jahre nach Abschluss des Hinweisgeberverfahrens gelöscht. Eine längere Speicherung kann erforderlich sein, wenn:
Gerichtliche Verfahren anhängig sind
Behördliche Ermittlungen laufen
Arbeitsrechtliche Maßnahmen noch nicht abgeschlossen sind
Gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen
Daten zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigt werden
X. Pflicht zur Bereitstellung von Daten
Die Abgabe einer Meldung ist grundsätzlich freiwillig. Werden jedoch keine ausreichenden Informationen bereitgestellt, kann dies die Prüfung und Bearbeitung des gemeldeten Sachverhaltes erschweren oder verhindern.
XI. Automatisierte Entscheidungen
Eine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling im Sinne des Art. 22 DSGVO findet nicht statt.
XII. Werden Ihre Daten in ein Drittland übermittelt?
Ihre personenbezogenen Daten werden nicht an ein Drittland übermittelt. Drittstaaten sind Staaten außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums.
XIII. Datensicherheit
hanseWasser Bremen GmbH setzt technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen ein, um Ihre erhobenen Daten gegen zufällige oder vorsätzliche Manipulation, Verlust, Zerstörung oder gegen Zugriff unberechtigter Personen zu schützen. Unsere Sicherheitsmaßnahmen werden entsprechend der technologischen Entwicklung fortlaufend verbessert.
XIV. Welche Datenschutzrechte können Sie geltend machen?
Werden personenbezogene Daten von Ihnen verarbeitet, sind Sie Betroffener i.S. der DSGVO und es stehen Ihnen folgende Rechte gegenüber dem Verantwortlichen zu:
Auskunft über Ihre bei uns gespeicherten Daten und deren Verarbeitung (Art. 15 DSGVO)
Berichtigung unrichtiger personenbezogener Daten (Art. 16 DSGVO)
Löschung Ihrer bei uns gespeicherten Daten (Art. 17 DSGVO)
Einschränkung der Datenverarbeitung, sofern wir Ihre Daten aufgrund gesetzlicher Pflichten noch nicht löschen dürfen (Art. 18 DSGVO)
Widerspruch gegen die Verarbeitung Ihrer Daten bei uns (Art. 21 DSGVO) und
Datenübertragbarkeit, sofern Sie in die Datenverarbeitung eingewilligt haben oder einen Vertrag mit uns abgeschlossen haben (Art. 20 DSGVO)
Die Wahrnehmung dieser Rechte kann im Einzelfall eingeschränkt sein, soweit dies zum Schutz der Vertraulichkeit der Meldestelle, der hinweisgebenden Person, anderer Beteiligter oder zur Sicherung laufender Untersuchungen erforderlich und gesetzlich zulässig ist.
XV. Besonderheiten bei der Information betroffener Personen gemäß Art. 14 DSGVO
Die Erfüllung der Informationspflichten nach Art. 14 DSGVO kann im Einzelfall eingeschränkt werden, soweit dies zur Sicherstellung einer ordnungsgemäßen Durchführung des Hinweisgeberverfahrens, zum Schutz der Vertraulichkeit der Identität hinweisgebender Personen, zur Wahrung der Rechte anderer Beteiligter oder zur Verhinderung der Vereitelung von Untersuchungsmaßnahmen erforderlich und gesetzlich zulässig ist. Die Information erfolgt nach Wegfall der entgegenstehenden Gründe unverzüglich.
Personen, deren personenbezogene Daten im Rahmen eines Hinweisgeberverfahrens verarbeitet werden und die nicht unmittelbar bei der betroffenen Person erhoben wurden, sind grundsätzlich gemäß Art. 14 DSGVO zu informieren.
Die Information der betroffenen Person erfolgt unverzüglich, sobald die Gründe für die Einschränkung oder den Aufschub entfallen und keine gesetzlichen Hindernisse mehr entgegenstehen.
XVI. Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde
Unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs steht Ihnen das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde zu. Die für uns zuständige Aufsichtsbehörde ist
Der Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit der Freien Hansestadt Bremen
Arndtstraße 1
27570 Bremerhaven
Tel: 0471 596 2010 oder Tel.: 0421 361 2010, Fax 0421 496 8495,
E-Mail: office@datenschutz.bremen.de
Website www.datenschutz.bremen.de
Alternativ können Sie sich auch jederzeit an unseren oben genannten betrieblichen Datenschutzbeauftragten unter datenschutz@hanseWasser.de wenden.
Bremen, 16.09.2026