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Pressemitteilung 26. März 2026 Havarie am Faulbehälter in Farge: hanseWasser Notfallmanagement greift

Auswirkungen für die Umwelt wurden erfolgreich abgewendet

Knapp eineinhalb Wochen nach der technischen Havarie an einem Faul­be­häl­ter auf der Kläranlage Farge lautet das Fazit: Aus­wir­kun­gen für die Umwelt wurden erfolgreich verhindert. Diese Tatsache ist dem umgehenden Eingreifen des hanseWasser Not­fall­stabs sowie etlicher Be­reit­schaf­ten und der schnellen und zahlreichen Un­ter­stüt­zung des Technischen Hilfswerks (THW) zu verdanken.

Rund 25 Mit­ar­bei­ten­de von hanseWasser waren seit den frühen Mor­gen­stun­den des 14.03.26 und in der dar­auf­fol­gen­den Woche für die Sicherungs- und Auf­räum­ar­bei­ten im Einsatz. Unterstützt wurden diese von insgesamt rund 120 Helfer*innen des THWs, die aus vier Orts­ver­bän­den mit zehn Ein­satz­grup­pen über mehrere Tage verteilt vor Ort waren. Gemeinsam wurde durch den Einsatz leis­tungs­star­ker Pumpen und von Saug­fahr­zeu­gen der aus­ge­tre­te­ne Schlamm abgepumpt und mit den Auf­räum­ar­bei­ten begonnen.

Peter Schmel­len­kamp, Be­reichs­lei­ter Ab­was­ser­wer­ke der hanseWasser, dankt den Ein­satz­kräf­ten: „Durch den un­er­müd­li­chen und engagierten Einsatz unserer Kolleg*innen sowie der vielen, vor allem eh­ren­amt­li­chen Helfer*innen des THWs und unserer Dienst­leis­ter konnten wir Aus­wir­kun­gen des aus­ge­tre­te­nen Faul­schlamms auf die Umwelt verhindern. Die Zu­sam­men­ar­beit der ver­schie­de­nen In­sti­tu­tio­nen vor Ort war pro­fes­sio­nell und effizient, sodass wir bereits kurz nach Auftreten der Havarie zu einer geregelten Ab­was­ser­rei­ni­gung zu­rück­keh­ren konnten. Damit konnten wir den größt­mög­li­chen Ge­wäs­ser­schutz und die um­welt­ge­rech­te Entsorgung der Abwässer in Bremen Nord zu jeder Zeit si­cher­stel­len.“

Wie­der­auf­nah­me des Re­gel­be­triebs

Seit dem 20.03.26 ist die Kläranlage Farge wieder an das Stromnetz angebunden. Hierfür wurde kurzfristig durch die swb Services GmbH und Wesernetz GmbH (beide swb) eine 10KV-Anlage zur Verfügung gestellt und in Betrieb genommen. Dank der guten Vernetzung der ver­schie­de­nen, regionalen In­fra­struk­tur­trä­ger konnten wir die beschädigte Stromanlage sehr kurzfristig instand setzen und zum Re­gel­be­trieb zu­rück­keh­ren. Mein Dank gilt hier der flexiblen und ziel­füh­ren­den Un­ter­stüt­zung durch die Mit­ar­bei­ten­den der swb“, so Sabine Wahler, Ge­schäfts­füh­re­rin der hanseWasser. „Darüber hinaus gilt unser Dank allen Beteiligten, die mit ihrem Einsatz dafür gesorgt haben, die Situation vor Ort umgehend zu sta­bi­li­sie­ren und eine schnelle Wie­der­auf­nah­me des An­la­gen­be­triebs zu ermöglichen.“   

Zum Hintergrund: Am frühen Morgen des 14. März 2026 kam es zu einer technischen Havarie an einem Faul­be­häl­ter auf der Kläranlage in Farge. Dabei traten insgesamt rund 1.500 Kubikmeter Faulschlamm aus. Auf dem Gelände kam es durch den Schlamm­aus­tritt zu einer Un­ter­bre­chung der Strom­ver­sor­gung. Durch den Einsatz einer mobilen Strom­ver­sor­gung konnte der An­la­gen­be­trieb dann aber relativ kurzfristig wieder aufgenommen werden. Nach ersten Er­kennt­nis­sen wurde die technische Havarie durch einen Defekt an einer Schlamm­lei­tung verursacht. Durch ein ent­stan­de­nes Leck verteilte sich der Faulschlamm haupt­säch­lich auf dem Klär­an­la­gen­ge­län­de und im Keller des Be­triebs­ge­bäu­des. Mit den Re­pa­ra­tur­ar­bei­ten wurde bereits begonnen, um auch den Faul­be­häl­ter möglichst zeitnah wieder in Betrieb nehmen zu können.

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