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Gruppenfoto

Zu Besuch in Bremens Partnerstadt Danzig

Erfahrungsaustausch des hanseWasser Managements 
10. September 2026 in News

    Das 50-jährige Jubiläum der Städte­partner­schaft zwischen Bremen und Danzig sowie eine besondere Spuren­suche führte die hanseWasser Führungs­ebene in diesem Jahr zum Erfahrungs­austausch nach Polen.

    Bremen pflegt einen engen Austausch mit seinen Part­ner­­städ­ten, zu denen unter anderem auch Durban und Windhoek gehören. Mit der Stadt Danzig (oder Gdańsk) besteht diese Part­ner­schaft bereits seit 50 Jahren. Beim Besuch unseres hanseWasser Managements anlässlich des Jubiläums, wurde die Gruppe zunächst in den Räum­lich­kei­ten der Stadt­ver­wal­tung Danzig von Maciej Buczkowski (Stell­­ver­tre­ten­der Büroleiter und Re­fe­rats­lei­ter im Referat für Auswärtige An­­ge­­le­­gen­­hei­t­en des Prä­si­di­al­bü­ros) begrüßt. 

    Mann hält einen VortragIn Lightbox öffnen.
    Ryszard Gajewski, Ge­schäfts­füh­rer von Gdańskie Wody

    Am zweiten Tag stand der fachliche Austausch im Mittelpunkt. In­ter­es­san­ter­wei­se kümmern sich in Danzig zwei ver­schie­de­ne öf­fent­li­che Unternehmen separat um das Schmutz­was­ser und das Regenwasser. Ryszard Gajewski, Ge­schäfts­füh­rer von Gdańskie Wody, die sich um das Regen­wasser­mana­gement in der Stadt kümmern, zeigte auf, dass sich die Stadt in den letzten Jahren ganz besonders auf Hochwasser durch Stark­re­gen­er­eig­nis­se vorbereitet hat. Seit 2018 setzt die Stadt Danzig auf einen ganz­heit­li­chen Ansatz von Wohnraum/-bebauung, öf­fent­li­cher Raum und Kri­sen­­ma­nage­ment.

    Für den Schmutz­was­ser­be­reich stellte Mirosław Lewandowski (Technischer Direktor von Gdańskie Wodociągi) in einem Vortrag die Her­­aus­­for­de­run­gen im Großraum Danzig vor. Eine in­ter­es­san­te und für uns neue Art der Her­aus­for­de­rung: Illegale, private Ein­lei­tun­gen von Regenwasser in die Schmutz­was­ser­ka­na­li­sa­ti­on, die ins­be­son­de­re bei stärkeren Regenfällen oder Schmelz­was­ser den Zulauf zur Kläranlage sehr belasten.

    Person hält einen VortragIn Lightbox öffnen.
    Mirosław Lewandowski, Technischer Direktor von Gdańskie Wodociągi

    Auch die grund­le­gen­den Themen wie Ver­si­cke­rung, vermehrte Nutzung von Grünflächen, um Regenwasser zu­rück­zu­hal­ten, Entlastung der Kanäle und ökologische Ansätze zur Re­gen­­was­ser­be­hand­lung sind Teil des Konzepts. Themen, die auch in Bremen immer häufiger unter den Über­schrif­ten „Schwamm­stadt“ oder „was­ser­sen­si­ble Stadt­ent­wick­lung“auftauchen. Eine dieser Maßnahmen, die der Gruppe im Rahmen einer Tour bei­spiel­haft gezeigt wurde, sind die sogenannten „rain gardens“, die überall im Stadtgebiet kleine und größere Inseln der Ver­si­cke­rung darstellen.

    Personen hören einer Führung zu
    Angelegter Fluss mit Begrünung
    Personen stehen auf einer Grünfläche
    Ein Schild mit Aufschrift "Rain gardens" auf plonisch
    Gruppenfoto im Park

    Die Spurensuche führte die Gruppe zuletzt zur Schacht­gas­se Danzig. Hier möchte man auf die Bedeutung der Ka­na­li­sa­ti­on für unser tägliches Leben (sowie die Arbeit dahinter) aufmerksam machen. Deshalb finden sich dort sowohl historische Kanaldeckel wie auch Schacht­de­ckel aus ver­schie­de­nen Teilen Polens und der Welt - und seit 2021 auch ein Schmuck­de­ckel aus Bremen mit dem Bremer Schlüssel!

    Gruppenfoto in der SchachtgasseIn Lightbox öffnen.
    Der Bremer Schmuck­de­ckel in der Schacht­gas­se Danzig.
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