09. Juli 2018

Optimal vorbereitet!

hanseWasser baut das Beratungsangebot zur Starkregenvorsorge aus

Die Folgen des Klimawandels sind nicht mehr von der Hand zu weisen. Extremwetterlagen mit Starkregen sind auch hier in Bremen in den letzten Jahren immer häufiger aufgetreten und werden uns in Zukunft immer mehr beschäftigen. Als Abwasserunternehmen für Bremen ist es uns deshalb besonders wichtig, auf die Risiken von Starkregen aufmerksam zu machen und über die Vorsorgemöglichkeiten zu informieren. Im Rahmen des Bremer Projekts zu Klimaanpassungsstrategien (KLAS), welches wir als Projektpartner eng mit betreuen, wird es hierfür zukünftig ein neues Auskunfts- und Informationssystem zur Starkregenvorsorge (AIS) geben.

Ausbau der Starkregenvorsorge

Bereits heute führt hanseWasser rund 500 Beratungen zur Starkregenvorsorge im Jahr durch. Für die Bremerinnen und Bremer ist es wichtig zu wissen, wie sie ihr Grundstück und Gebäude bei starken Niederschlägen schützen können, meint Jens Wurthmann aus der Privatkundenbetreuung bei hanseWasser: „Wir wollen das geplante AIS-Modul daher in unser Beratungsspektrum integrieren und den Beratungsinhalt entsprechend ausweiten“.

Alles auf einen Blick

 

Das begrüßt und unterstützt auch Alexander Bonde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) als Förderin des Projekts: „Die Aktivitäten im öffentlichen und privaten Bereich müssen Hand in Hand gehen. Damit richtet sich das neue Auskunftssystem gezielt auf das verantwortliche Handeln aller Beteiligten vor Ort“. Das System wird zukünftig für alle Bürgerinnen und Bürger auf Anfrage die Informationen zum eigenen Grundstück und den Gefahrenstellen bereitstellen. Eine notwendige Voraussetzung für eine geeignete Vorsorgestrategie, meint Michael Koch, Referatsleiter im Bremer Umweltressort. Bei der Implementation des Systems wird hanseWasser, wie auch schon bei der Entwicklung, eine tragende Funktion haben. Damit bauen wir unser Beratungsangebot noch weiter aus, um die Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu unterstützen.

 

Mehr zum Projekt auch unter: www.klas-bremen.de