05. April 2019

Zukunft gestalten!

hanseWasser feiert 20-jähriges Jubiläum

Unter dem Motto „Wir gestalten Zukunft“ luden die hanseWasser Geschäftsführer Jörg Broll-Bickhardt und Uwe Dahl zu einer Jubiläumsfeier ein - unter den Gästen eine besondere Festrednerin:
Prof. Dr. Antje Boetius, Direktorin des Alfred-Wegener Instituts.

Jubiläumsfeier

20 Jahre Verantwortung für Bremen und die Region, für Mensch und Umwelt. Und wer 20 wird, feiert den Geburtstag gern mit krachender Party. hanseWasser wählte eine Alternative, die zu ihr und ihren Aufgaben passt. 1999 als Kooperationsmodell gegründet, sind seitdem die Stadtgemeinde Bremen und die Gesellschafter swb und Gelsenwasser beteiligt. hanseWasser hatte einen ausgewählten Kreis aus Kunden, Geschäftsfreunden und Entscheidungsträgern aus Wirtschaft und Verwaltung, Politik und Verbänden in das Alte Pumpwerk eingeladen.

 

Als Festrednerin konnte die Direktorin des Alfred-Wegener Instituts, Prof. Dr. Antje Boetius, gewonnen werden. Sie berichtete von der unglaublichen Artenvielfalt der Tiefsee, von der immensen Bedeutung von Arktis, Antarktis und Ozeane fürs globale Klimasystem – aber auch von der zunehmenden Verschmutzung der Meere. Sie gratulierte hanseWasser - einem Mitstreiter, der sich seiner Verantwortung für den Wasserkreislauf und „der Zukunft unseres Wasserplaneten“ bewusst ist.

 

Auch Dr. Joachim Lohse, Bremer Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, unterstrich das nachhaltige Engagement für die Umwelt, verwies auf die Klimaneutralität, die seit 2015 für das gesamte Unternehmen gilt. „Das Unternehmen ist ein Vorbild innerhalb der Branche. Es erfährt bundesweite Anerkennung.“ Und für die Stadt Bremen sei es ein verlässlicher Partner, der regelmäßig ins Kanalnetz investiere. Sein Wunsch: Fortsetzung der Zusammenarbeit nach 2028, nach Auslaufen des jetzigen Vertrags.

"Verantwortung in den besten Händen"

 

Der Aufsichtsratsvorsitzende Timo Poppe nannte Zahlen und brachte es auf den Punkt: „hanseWasser investiert jährlich 35 bis 38 Millionen Euro in Instandhaltung und Sanierung der Bremer Abwasseranlagen. Sie verfolgen eine nachhaltige, ganzheitliche Strategie. Wenn Fachleute und -verbände beklagen, hier und da in Deutschland werde zu wenig für den Werterhalt der öffentlichen Abwasserkanäle getan, stimmt dies für Bremen keinesfalls. hanseWasser trägt eine große Verantwortung für die Menschen der Stadt Bremen und der Region, für Umwelt und Gesellschaft. Dass diese Verantwortung dort in den besten Händen ist – davon bin ich sehr überzeugt.“
 
Für Dr. Ing. Dirk Waider, Vorstand der Gelsenwasser AG, zählt hanseWasser zu den leistungsstärksten Abwasserbetrieben. Dank kompetenter Mitarbeiter und Geschäftsführung habe das Unternehmen die vor 20 Jahren begonnene Transformation als Chance begriffen, habe immer wieder Veränderungen und Verbesserungen auf den Weg gebracht. „Was zur Zufriedenheit bei den Mitarbeitern und den Kunden beigetragen hat, insofern war es eine ganzheitliche positive Entwicklung“, so sein Fazit.

 

Weitere Redner waren der Betriebsratsvorsitzende Hubertus Ulbrich, der von hoch-qualifizierten und hochmotivierten Mitarbeitern sprach und dass es ihm immer Spaß gemacht habe, in diesem Unternehmen zu arbeiten. Mit Susanne Geils ergriff die Bürgermeisterin der Gemeinde Ritterhude das Wort: „Nach 13 Jahren Zusammenarbeit kann ich sagen, dass die Übergabe der Betriebsführung der gemeindeeigenen Abwasseranlagen an hanseWasser ein wichtiger und auch der richtige Schritt für uns war.“ Sie würde es immer wieder so machen.

 

Uwe Dahl und Jörg Broll-Bickhardt freuten sich über eine rundum gelungene Geburtstagsfeier: „Heute haben viele Gäste nicht nur verstanden, welche Bedeutung hanseWasser für Bremen hat, sondern auch, warum wir genau in diesen Strukturen und in diesem Kooperationsmodell so erfolgreich in und für Bremen sind“. 

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